Lemon Crinkle Cookies

Wer erfunden hat, wie man den tollen Crinkle-Effekt für Kekse erzielen kann, ist leider unbekannt. Die charakteristischen Risse oder „Crinkles“, die während des Backens entstehen, sind nicht nur visuell ansprechend, sondern tragen auch zur besonderen Textur und dem Geschmack dieser Cookies bei. Man kann Crinkle Cookies in sehr vielen Geschmacksrichtungen backen, wir lieben den raffinierten und erfrischenden Zitronengeschmack besonders, haben aber auch nichts gegen Schokoladen- und Pistazienvarianten. Zu einer gemütlichen Tasse Tee am Nachmittag passen diesen Kekse jedenfalls perfekt.

Für eine gute Textur schmelzen wir zuerst Butter und lassen sie dann wieder etwas abkühlen, bis sie zwar noch flüssig, aber nicht mehr heiß ist.

Dann verrühren wir die Butter und Zucker mit dem Mixer oder einem Schneebesen, bis sich beides zu einer schaumig flüssigen Masse verbindet.

Zuckerkristalle noch deutlich sichtbar – hier muss noch gerührt werden

Nun werden Eier eingerührt. Bei diesem Schritt lohnt es sich, ein bisschen länger zu mixen, die Struktur der Kekse wird es euch danken. Ihr werdet sehen, wie sich nach und nach die Mischung verändert, zuerst sieht sie aus wie Rührei. Erst, wenn eine hellgelb schaumige Masse entstanden ist, seid ihr mit dem Mixen fertig.

Nun brauchen wir Zitronen. Bitte verwendet für alle Gerichte, bei denen ihr die Schale der Zitronen einsetzt, immer nur Bio-Zitronen mit unbehandelter Schale, weil die Spritzmittel, die sonst verwendet werden, richtig ungesund sind. Falls das Budget knapp ist, kauft lieber Zitronenabrieb in der Backabteilung als die billigeren Zitronen.

Die Zitronenschale reiben wir mit einer feinen Reibe vorsichtig ab, aber nur die gelbe äußere Schale, nicht den weißen Anteil, weil dieser eher bitter schmeckt.

Den Zitronensaft pressen wir aus. Abrieb und Saft kommen nun in die Ei-Buttermischung. Wenn ihr möchtet, könnt ihr für die Optik eine Messerspitze gelbe Lebensmittelfarbe aus Naturprodukten hinzugeben.

Statt Vanille verwenden wir hier geriebene Tonkabohne. Diese steinharten Bohnen haben einen großartigen Geschmack, ein Aroma, das an Vanille und vielleicht auch etwas an Marzipan erinnert. Das Tolle ist, dass Tonkabohnen auch noch relativ günstig sind im Verhältnis zu der sehr teuren Naturvanille und dabei fast noch spannender schmecken. Probiert, wie viel Aroma für euch angenehm ist – wir haben eine ganze Bohne verwendet.

Nun sieben wir Mehl, Backpulver und Salz und rühren auch diese Zutaten in etwa in drei Etappen in die Mischung. Am Ende rühren wir noch gemahlene Mandeln ein.

Jetzt muss der Keksteig etwa zwei Stunden lang kühl gestellt werden, damit er sich gut formen lässt. Ihr könnt ihn auch über Nacht im Kühlschrank lassen.

Der Backofen wird auf 180 Grad Umluft vorgeheizt. Dann teilen wir den Teig in Portionen von je einem guten Teelöffel. Auf einen Teller sieben wir Puderzucker.

Zwischen den Händen rollen wir dann kleine Kugeln und wälzen diese in dem Puderzucker. Man braucht keine Unmengen für einen schönen Crinkle-Effekt. Danach setzen wir die Kugeln mit etwas Abstand auf Backpapier auf einem Blech, sie werden deutlich aufgehen und dabei „crinkeln“!

Die Kekse werden nun etwa 10 bis 12 Minuten lang gebacken. Je nachdem, ob ihr die Kekse innen weicher oder lieber knuspriger mögt, könnt ihr die Backzeit leicht anpassen. Die abgekühlten Kekse kann man in einer Dose ein paar Tage aufbewahren – wenn sie nicht vorher schon aufgegessen sind.

Genießt es.

And may the taste be with you.

Zutaten (für ein Backblech):

50 g Butter

275 g Mehl

1,5 TL Backpulver

50 g gemahlene Mandeln

120 g Zucker

2 Eier

2 Zitronen (abgeriebene Schale und Saft)

1 Tonkabohne

1 Prise Salz

Optional: Eine Messerspitze gelbe Lebensmittelfarbe (natur)

50 g Puderzucker

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