Pasta e ceci

Uns geht es ja um Rezepte und Erklärungen vor allem auch für junge Menschen und Kochanfänger. Pasta e ceci ist ein einfaches, gesundes und günstiges Gericht, das jederzeit vegetarisch oder auch vegan zubereitet werden kann und ab-so-lut köstlich ist. Wer es noch nicht kennen sollte: Ausprobieren!

Die meisten Rezepte beinhalten Pancetta, das ist ein Bauchspeck vom Schwein. Für uns muss diese Pasta überhaupt kein Fleisch oder tierische Zutat beinhalten. Wer die traditionelle Version versuchen möchte, fügt im ersten Schritt grob gewürfelten oder sehr fein geschnittenen Pancetta hinzu, ganz nach Geschmack.

Die Kichererbsen kommen aus der Dose, bei diesem Produkt ist das in Ordnung. Außerdem benötigt man Zwiebel, Karotte, Staudensellerie, Knoblauch, frischen Rosmarin und (optional) Salbeiblätter. Die optimale Pasta sind Ditali oder die noch kleineren Ditalini, kleine runde und kurze Röhren, die typischerweise für Suppen verwendet werden. Aber es funktioniert natürlich auch mit einer anderen, kleinen Form von Pasta.

Zwiebel und Karotte werden geschält und gewürfelt. Den Staudensellerie muss man nur waschen und Stielansatz und Blätter entfernen, dann kann auch dieses Gemüse in feine Würfel geschnitten werden. Knoblauch wird fein, Rosmarinnadeln und Salbei werden grob gehackt.

Das alles gibt man mit ein wenig Olivenöl in einen Topf und stellt die Temperatur auf mittlere Hitze, mit aufgelegtem Deckel. Das Gemüse und die Kräuter soll für etwa 10 – 15 Minuten sanft garen und Aromen entwickeln, ohne Farbe anzunehmen. Alle 4 – 5 Minuten wird ein wenig umgerührt.

Damit ist die typisch italienische Basis erzeugt. Wunderbar auch ohne Pancetta.

Nun kommen die abgegossenen Kichererbsen und Brühe hinzu. Klassisch wird Hühnerbrühe verwendet, aber natürlich kann man auch Gemüsebrühe nehmen und ein veganes Gericht kochen.

Das lässt man nun für weitere 20 Minuten auf mittlerer Hitze sanft köcheln, wieder mit aufgelegtem Deckel. Dann wird etwa die Hälfte der Kichererbsen und des Gemüses aus dem Topf genommen. Dafür eignet sich ein Schaumlöffel sehr gut.

Die Brühe mit dem verbleibenden Rest an Kichererbsen und Gemüse wird püriert, am einfachsten geht das mit einem Stabmixer. Ansonsten müsste man alles vorsichtig in einen Mixer geben, pürieren und dann zurück in den Topf füllen. Nun wird alles wieder vereint und mit Salz und Pfeffer aus der Mühle abgeschmeckt.

In diese Mischung wird die Pasta gegeben und darin auf jetzt mittelhoher Hitze gekocht. Das dauert etwas länger als auf der Packung angegeben, also muss man ab und zu kosten, wie weit die Nudeln gegart sind. Bei uns waren es diesmal 14 statt den angegebenen 11 Minuten. Dabei muss unbedingt regelmäßig gerührt werden, sonst brennt das Gericht an.

Es kann sein, dass man an dieser Stelle etwas Wasser hinzufügen muss. Dann verwendet am besten heißes Wasser, damit der Garprozess nicht unterbrochen wird.

Jetzt können nach Geschmack noch etwas Parmigiano Reggiano und/oder frische Kräuter hinzugefügt werden, wir verwenden am liebsten Basilikum oder alternativ Petersilie.

Dann wird alles vermengt und sanft warm gehalten, bis zum Servieren:

Pures Glück auf dem Löffel. Ein fantastisches Gericht.

Genießt es.

And may the taste be with you.

Zutaten (für 2 Personen):

1 Zwiebel

1 Karotte

1 Stange Staudensellerie

1 Knoblauchzehe

1 Zweig Rosmarin

3 – 4 Salbeiblätter

2 EL Olivenöl

1 Dose Kichererbsen (400 g)

500 ml Hühner- oder Gemüsebrühe

100 g Ditali oder Ditalini (oder andere kleine Nudeln)

Salz und Pfeffer

Optional:

Basilikum- oder Petersilienblätter

Parmigiano Reggiano

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